Dr. med. Peter Wohlrabe. Ein Arzt mit 38 Jahren Praxis.

Er bekommt seinen Beruf von zu Hause mit - der Vater ist Trossinger Landarzt alten Schlages.
„Einer, der den Kindern ins Ohr guckte und alle meine Freunde auf die Welt brachte. Ich bin mit ihm auf die Bauernhöfe gefahren und habe als Kind in den Ställen gestrolcht.“ Peter Wohlrabe studiert und promoviert, das eingeschobene Pflichtjahr bei den Panzergrenadieren der Sanitätsgarnison wird für den gemeinschaftlichen Umgang genutzt.
Mit Leuten aus allen Schichten bekommt der „Arztsohn mit Abitur“ manches Vorurteil zu spüren. „Ich habe versucht, jeden Einzelnen zu treffen, so gut es möglich war.“ Es folgt der Dienst in Krankenhäusern, 1973 übernimmt der junge Doktor die väterliche Praxis. Er heiratet, lebt mit seinen Kindern unter einem Dach und arbeitet unermüdlich wie sein Vorbild. Das volle Wartezimmer, die Hausbesuche, das Schriftliche bis in die späte Nacht. Das Handy in der Hosentasche klingelt, ein langjähriger Patient fragt um Rat. Das Gespräch dauert seine Zeit.
Dr. med. Peter Wohlrabe in seiner Praxis