Elisabeth Büchle schreibt Geschichten aus dem Schwalbennest

Aus viel Phantasie und Wissen entstehen Elisabeth Büchles historische Romane.
Über zehn umfangreiche Bücher gehören zur Erfolgsgeschichte. Die Autorin wächst im Trossinger Schwalbenweg auf, Detektivgeschichten und Karl May sind erste Vorbilder fürs Schreiben. Als Bürokauffrau wird sie der vielen Formulare überdrüssig, wendet sich als Altenpflegerin den Menschen zu. Mit der Heirat 1992 richtet sich ihr Lebensinhalt auf die wachsende Familie. „Ich habe meinen Mann wegen seines Namens geheiratet“ erklärt sie lachend - der Name wird Programm. Elisabeth Büchle erkennt: es gibt keinen besseren Ort, als zu Hause zu schreiben und damit immer für die Kinder da zu sein. Neben unendlichen Ausflügen ins Internet wühlt sie sich in Stapel von Fach- und Sachliteratur. „Recherchieren ist wie die Kür des Schreibens. Eine detektivische Kleinarbeit, die in vergangene Zeiten eintaucht, Zusammenhänge ans Licht holt und den Menschen wieder Gesicht und Stimme gibt.“ Wenn bald alle Kinder groß genug sind, will Elisabeth Büchle endlich die Orte besuchen, über die sie schon so viel geschrieben hat.
Elisabeth Büchle, Chaotisch, Christ und Charakterkopf