Renate Munz schaut ein Leben lang über den Tellerrand

Gemälde in allen Formaten füllen die Wände, auf dem Kaminsims reihen sich Andenken aus aller Welt: hier ist der kreative Raum für spannende Geschichten.
Als junges Mädchen hört sie auf ihren sensiblen Magen und beschließt, Diätköchin zu werden. Sie reist in die Schweiz, bekocht im Basler Missionshaus junge Missionare aus aller Welt. Im 5-Sterne „Grand Hotel Regina“ in Grindelwald betreut sie im Team von 17 weißen Kochmützen die Reichsten der Reichen. Weiter geht die Reise in den Schwarzwald. Im Offenburger Hof kreiert sie für den Burda Verlag die üppigsten Buffets des Wirtschaftswunders. In den 70er Jahren kocht Renate Munz für die Promis aus Welzheim im Haghof. Hier tagen in fröhlicher Runde der Landrat, Diddi der Förster, Chef Prokurist Heinzle und natürlich auch der gesamte Goldbauer Clan. Chef Friedrich, in Ehren ergraut, zählt zu den Stammgästen. „Gell Mädle, du kochscht mir a feins Süpple“! Ihr Temperament und die vielseitigen Interessen haben Renate Munz nie verlassen. Bis zuletzt ist sie immer für ihre Nächsten da. Sie bildet sich weiter, ist am Malen, Schreiben und Dokumentieren. „Geschichten dürfen nicht verloren gehen.“ sagt sie im Interview. In 12 Leben ist ihr Wunsch bewahrt.
Renate Munz hatte immer mehr Fernweh als Heimweh