Wolfgang Pfeiffer ist Schüler mit Leid und Lehrer mit Leidenschat

Er soll in die Fußstapfen seines Vaters treten, einem bekannten Arzt. Die schulische Latte wird hochgehängt.
Doch Klein-Wolfgang schraubt lieber an Kinderwagenrädern für seine Seifenkisten. Der Junge mit den praktischen Händen und dem eigenen Kopf wird aufs Gymnasium geschickt. Es wird für ihn zum Trauma, er muss auf das Internat nach Wilhelmsdorf. Nach einem schmerzhaftem Start gewinnt er er den Respekt des „Wolfsrudels“, seine Mitschschüler vertrauen ihrem pfiffigen Pfeiffer. Doch ein schlechter Notenschnitt macht alles wieder zunichte. Ein gebrochener Halbstarker verläßt sein Rudel, fällt aus der Erwartung seiner Eltern. Mit 20 ist endlich die Weichenstellung. Aus dem enttäuschten Oberschüler wird ein begeisterter Feinmechaniker-Lehrling. Sogar eine Gruppe Schüler überläßt man ihm zum Unterricht in einigen Fächern. Vom Lehrer kommt der Rat seines Lebens: „Werde nicht Ingenieur, da sind andere besser. Werde Lehrer, deine Stärke liegt in der Erziehung, im Umgang mit Jugendlichen.“ Und Wolfgang Pfeiffer nimmt den zweiten Bildungsweg zur Pädagogik. Der Rest ist allseits bekannt: 36 Jahre Hauptschullehrer an der Bürgfeldschule mit Erlebnisunterricht aus Leidenschaft.
Wolfgang Pfeiffer: Pädagogik ist, wenn Du zum Schüler den Büchsenöffner findest