Brigitte In ihrem Buch „Sieben Koffer und ein Kinderwagen“ erzählt sie von der harten Kindheit in einer ausgebauten Wiehler Scheune, früh erwächst der Traum von fernen Ländern. Sie engagiert sich in der Studentenmission, trifft als junge Lehrerin auf Eberhard, den jungen Pfarrer, den es wie sie hinauszieht. Nach der Heirat 1966 folgen beide einem Ruf nach Ägypten in das deutsche Missionskrankenhaus in Assuan. Die musikalische Migrantin bewältigt ihre Sprachbarriere wie Luther, schaut den Leuten aufs Maul. Phonetisch lernt sie Volksarabisch für den Wochenmarkt und die alltäglichen Begegnungen. Drei Kinder werden geboren: Annette, Dorothee und Christina - später kommen in Deutschland Beate und Stefan hinzu. Beim Aufbau einer Frauenarbeit im Armenviertel Assuans leistet sie Hilfe zur Selbsthilfe und hat zu Hause oft unerwartete Gäste. Auch nach der Rückkehr nach Deutschland ist ihre Gastfreundschaft im Missionshaus in Wiesbaden gefragt. Mit der Ausbildung in therapeutischer Beratung, klinischer Seelsorge und Trauerbegleitung geht der Weg über die eigene Beratungspraxis wieder Richtung Heimathafen Wiehl. Endlich ist mehr Zeit für die zweite Hälfte ihres Herzens. Sie schlägt für das Schreiben und die Musik.
Bild 1, Als Buchautorin hat Brigitte
Troeger zwei Romanbiografien und zwei Erzählbände
veröffentlicht. Seit frühester
Kindheit spielt sie Klavier,
in jüngster Zeit auch Harfe.
Bild 2, Von Herzen vereint:
Erinnerungen aus dem
Orient finden sich auf dem
Wohnzimmertisch in Wiehl.
Bild 3, Zehn Jahre geht es durch Ägypten,
Syrien, Jordanien, Libanon
und Sudan. Die passionierte
Orient-Reisende spricht noch
heute fließend Arabisch.