Emil Funk, Oberkommissar, Freund und Helfer der Gemeinschaft

Der kleine Emil hat erlebt, wie der Krieg die Menschen und ihre Werte zerstört. Für eine friedliebende Welt ohne Furcht in Geborgenheit will er seinen Beitrag leisten. 1964 wird er Polizist, als langjähriger Vorsitzender der Oberbergischen Verkehrswacht vermittelt er die Sicherheit im öffentlichen Verkehrsraum. Sein weiteres Engagement hier nur in Stichworten: 64 Jahre Gewerkschafter. 54 Jahre SPD-Mitglied. 54 Jahre in der völkerverbindenden internationalen Police Organisation (IPA). 26 Jahre im Heimatverein Wiehl (seit 2011 erster Ehrenvorsitzender). 32 Jahre in der AWO. 14 Jahre Ratsmitglied und 30 Jahre Ortsbeauftragter. Dazu seit 40 Jahren Hallensport. Für seine Stadt ermöglicht er die Restaurierung von Baudenkmälern wie „Bismarckturm“ und „Goldener Trog“, organisiert den Volkstrauertag, ist Mitinitiator von Geschichtsbüchern und Chroniken. 16 Jahre erklärt er Besuchern die Braukunst der Erzquell-Brauerei. Als Organisator und Moderator bringt er die großartigen Wiehler Festumzüge auf die Straße. Nicht zuletzt ist er im Altersunruhestand noch den Wiehler Sängern beigegetreten. Seine treusorgende Frau Christel steht zu allen Zeiten hinter ihm: „Wir hätten noch das erste böse Wort zu wechseln.“
Ein Bild mit Symbolkraft aus Marienhagen: Der Polizei-Oberkommissar hält seine Hand über die Stadt.